Guten Tag alle miteinander!
Der erste Tag ist nun vorbei und ich liege gerade im Hotelzimmer, bin schon um 7 wach und da ich es geschafft habe, mein Handy mit dem WLAN zu verbinden dachte ich mir, ich blogge mal was.
Also.. der Flug nach Peking über Abu Dhabi war lang und anstrengend, blieb aber ohne weitere Komplikationen. Geschlafen hat von uns (ich bin ja mit Philipp und Stefan geflogen) niemand wirklich. Dann ging es ans Gepäck holen, wir haben uns chinesische SIM-Karten gekauft und sind dann unserer Wege ins Hostel gegangen. Die beiden zusammen, ich allein. Das Hostel ist natürlich dreckig, dürftiges Bad, schlechtes WLAN und die 5 Chinesen mit denen ich mir das Zimmer teile, sparen natürlich nie an Körpergeräuschen sämtlicher Art. Aber ich wollte ja auch hierher.. Natürlich war dann meine Laune erstmal unten. Der erste kleine Kulturschock. Aufgrund des Jetlags, des massiven Schlafmangels, Aufregung und der Tatsache, dass es hier praktisch nie unter 30 Grad ist, war ich gestern völlig überfordert mit allem. Ich war traurig, allein, wollte nicht glauben, dass das jetzt ein Jahr lang meine Heimat werden soll. Und wegen der Nervosität habe ich jetzt auch den 3. Tag in Folge so ziemlich garnichts gegessen. Ab heute muss das anders werden..
Glücklicherweise sind Stefan, Philipp und Liu Tong, meine Sprachpartnerin aus Peking, jetzt hier und wir werden uns täglich sehen, denn der Einstieg hier alleine wäre für mich wohl zu viel. Wir waren dann gestern noch auf der Wangfujing, Pekings mit größter Shoppingmeile sozusagen (Bild kann glaube ich vom Handy unter den WLAN-Bedingungen nicht hochgelegen werden) und haben dort mehr oder minder gegessen, uns Läden angeguckt, sind zum Tiananmen Platz gegangen, oder eher in dessen Nähe und haben dann gefühlte 12 Stunden bei gefühlten 9000 Grad einen Park gesucht, der da in der Nähe sein sollte. Nachdem wir ihn erreichten, zahlten wir den Eintritt (weniger als 1€, aber immerhin, und mussten feststellen, dass man sich nicht auf die Wiesen begeben darf. Kurzerhand legten Philipp und ich uns auf die Stein, schliefen erstmal eine Stunde. Nachdem wir genug begafft wurden und ich aufgewacht bin, sind wir wieder los, ich mit dem Taxi heim (25 Minuten Fahrt, 24¥/3€) und die 2 Jungs gingen noch essen. Ich habe meine Zimmergenossen kennengelernt, mit meiner Mutter und Schwester trotz der minder tollen Internetverbindung per Skype telefoniert, was mir nach der Ankunft hier sehr gut getan hat und bin dann gegen 10 schon eingeschlafen. Heute Mittag treffe ich mich mit den anderen bei meiner U-Bahn Haltestelle (übrigens eine Fahrt mit der U-Bahn in Peking kostet 2¥, das sind vielleicht 30ct. - ziemlich angenehm, da die Verbindungen auch super sind!) und gucken uns dann mal den Campus der Renmin Universität an, mein und Philipps baldiges Heim! Jetzt aber werde ich erstmal aufstehen und mir vielleicht irgendwo was zu Essen holen.
Also Leute, wünscht mir Glück! Euer Thomas
Mein lieber Schwan.
AntwortenLöschenAngekommen und schon Touristenattraktion. Ja,ja..
Ich habe hier natürlich alles mit Hingabe gelesen und wünsche dir - klaro, klaro - ganz ganz viel glück.
Renmin-Uni, jawoll. Das wird genialisch.
Halt die Ohren steif.
Kussikussi von der Tussi... donnerstag breche ich nach Osten auf (nun, nicht soo weit natürlich), dann habe ich wieder eine Woche kein Internet. Aber danach wieder.
Sie werden sich irgendwann auch besser fühlen. Ich kenne persönlich das Gefühl (wenn man in einem fremden Land ist und immer noch niemand kennengelernt hat.)
AntwortenLöschenNach einer Weile werden Sie sich daran gewöhnen.
Viel Glück!